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Junger Weinmacher Tassilo Viel als Sieger gekürt

Ehrenpreis der Weinbruderschaft

Junger Weinmacher Tassilo Viel vom Winzerkeller Hex vom Dasenstein als Sieger gekürt

Bereits zum dritten Mal in Folge darf sich Weinküfer Tassilo Viel vom Winzerkeller Hex vom Dasenstein über den Ehrenpreis der Weinbruderschaft Baden-Württemberg in der Kategorie „holzfassgeprägte Weine“ freuen.

Am Samstag wurde Tassilo Viel beim traditionellen Ordensfest der Weinbruderschaft auf Schloss Weitenburg in Starzach offiziell als Sieger bekannt gegeben. Den Award erhält er im Rahmen der Gebietsweinprämierung im November in Offenburg.

Der Wettbewerb richtet sich an junge Weinmacher unter 40 Jahren aus dem Weinland Baden. Tassilo Viel gehört der „Generation Pinot“ an, einem Zusammenschluss badischer Jungwinzer, die sich zum Ziel gesetzt haben, die badischen Weine über die Region hinaus bekannt zu machen. Der 34-jährige Weinküfer hatte mit der Anstellung des 2016er Spätburgunder Rotweins QBA trocken die richtige Eingabe gehabt. Die Verkostung der Weine war im April beim Badischen Weinbauverband in Freiburg durchgeführt worden. Bei der Festlichkeit auf Schloss Weitenburg wurde der Wein von den Gästen verkostet.

Tassilo Viel (34) hat seine Ausbildung zum Weinküfer in Kappelrodeck absolviert. Danach war er einige Jahre in anderen Betrieben tätig. Seit fünf Jahren ist er wieder für den Winzerkeller Hex vom Dasenstein im Einsatz. Der prämierte Wein lag eineinhalb Jahre im Barrique und „steht jetzt sehr gut da.“ Wie Viel verdeutlicht, ist der Wein rund und vollmundig, mit Brombeer- und Schokoladennoten, etwas Vanille, was auf das Holzfass schließen lässt. Zudem zeichnet er sich aus durch eine feine Gerbstoff-Struktur ohne überladen zu sein, sagt der Kenner.

Das Kellerteam entwickelt so einen preisgekrönten Wein immer gemeinsam. Es wird festgelegt, welchen Stil er haben soll und wie man das erreicht. Die Weine werden wiederholt gemeinsam probiert und beobachtet, wie sie reifen. Es wurden für die Kategorie „holzfassgereift“ zwei Weine eingereicht. Insgesamt hat sich der Spätburgunder gegen 31 andere holzfassgeprägte Weine durchgesetzt. „Mich freut es, dass es junge aufstrebende Weinmacher gibt und zeigt, dass eine junge „kommende“ Generation mit höchstem Anspruch am Start steht“, freut sich Geschäftsführender Vorstand Markus Ell.

Bildunterschrift:

Weinküfer Tassilo Viel wurde am Samstag auf Schloss Weitenburg mit dem Ehrenpreis der Weinbruderschaft Baden-Württemberg geehrt. v.l.n.r. Joachim Volz, Ordenskellermeister der Weinbruderschaft Baden-Württemberg, Peter Wohlfarth, Badischer Weinbauverband, Tassilo Viel, Villa Heynburg, Manuel Mößner, Weingut Hiss und Rudolf Knoll, Chefredakteur der Zeitschrift Vinum.

 

Foto: Oberkircher Winzer

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