"Adel verpflichtet, auch beim Geschmack…"

» Weiter zur Villa Heynburg

20. Bundesehrenpreis für den Winzerkeller Hex vom Dasenstein

Bundesehrenpreis ist auch Preis der Winzer

Baden-Baden/Kappelrodeck (gat). Bestens gelaunt stiegen Kellermeister Alexander Spinner, Geschäftsführer Marco Köninger und Vorstandsvorsitzender Alois Huber am Donnerstagabend auf dem Burgunderplatz vor dem Winzerkeller Hex vom Dasenstein in den Kleinbus und fuhren zur Bundesweinprämierung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) im Kurhaus Baden-Baden. Begleitet von Qualitätsmanager Frank Männle, dem Aufsichtsratsvorsitzenden Günter Faller, dem stellvertretenden Vorsitzenden Karl-Heinz Kohler und Bürgermeister Stefan Hattenbach nahmen sie dort aus den Händen von DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing, der Deutschen Weinkönigin Lena Endesfelder und von Ministerialdirigent Eckhard Engert, dem Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, ihren Bundesehrenpreis in Bronze entgegen.

Es war der zwanzigste Bundesehrenpreis, der nach Kappelrodeck ging, die ersten holte Kellermeister Franz Schneider in den siebziger Jahren nach Kappelrodeck, in Serie erhielt sie danach Kellermeister Robert Schnurr, vier Mal hintereinander in Gold. Sechs goldene gingen insgesamt nach Kappelrodeck. Marco Köninger schließlich holte in seiner Zeit als Kellermeister 2009 einen Bundesehrenpreis für den Winzerkeller Hex vom Dasenstein und 2013 für das Tochterunternehmen Villa Heynburg.

Kellermeister Alexander Spinner, der nun im dritten Jahr die Verantwortung im Winzerkeller der Hex hat, führt die Kontinuität mit seinem ersten Bundesehrenpreis somit fort. „Wir hofften aufgrund unserer zahlreichen DLG-Medaillen 2016 (39) schon, dass wir dabei sind“, lässt Kellermeister Alexander Spinner wissen, „aber genau weiß man das nie“. Ihn freut besonders, dass der Bundesehrenpreis ein Preis für die gesamte Arbeit des Winzerkellers ist, denn die vom Winzerkeller Hex vom Dasenstein zur DLG-Prämierung angestellten Weiß- und Rotweine repräsentierten den Sortenspiegel des Winzerkellers. „Wir haben nicht mit ausgesuchten Weinen auf die DLG-Prämierung hingearbeitet“, teilt er mit. Der Preis, so Spinner weiter, gebühre selbstverständlich gleichermaßen den Kappler Winzern, denn sie lieferten mit ihrer Qualitätsarbeit im Weinberg die Grundlage für den Ausbau der Trauben zu Spitzenweinen sowie zu qualitativ hochwertigen Weinen. Ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Qualität sei die sehr gute Kooperation mit Qualitätsmanager Frank Männle, der die Winzer bei ihrer Arbeit berät und ihnen mitteilt, was im Keller gewünscht wird. So könne im Herbst immer noch die eine oder andere Stellschraube gedreht werden, um am Ende über eine differenzierte Lese die Qualität im Keller zu haben, die gewünscht ist. Derzeit geschehe das beispielsweise so beim Riesling, von dem noch Lesegut im Weinberg hängt.

Die Überreichung des Bundesehrenpreises im sehr ästhetischen und äußerst stilvollen Bénazetsaal des Kurhauses geschah in feierlichem Rahmen und wurde begleitet durch ein erlesenes Menü. Nach der Kür der Sieger 2016 gab es noch Gelegenheit zur Verkostung der „Goldener Preis Extra“–Weine und –Sekte.

Am 26. November um 19 Uhr will der Winzerkeller Hex vom Dasenstein den schönen Erfolg mit seinen Kunden und Weinfreunden feiern unter dem Motto: „Die Hex präsentiert ihre Siegerweine, aber auch Neuheiten und Spezialitäten der Villa Heynburg“. Die Veranstaltung ist eine offene Verkostung und wird nicht moderiert, Karten im Vorverkauf gibt es im Winzerkeller und auch an der Abendkasse. Essen liefert Peter Wandinger vom Gasthaus Linde.

 

Foto:

Strahlend nahmen Kellermeister Alexander Spinner und Geschäftsführer Marco Köninger in Baden-Baden den DLG-Bundesehrenpreis in Bronze entgegen. Von links: DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing (links), die Deutsche Weinkönigin Lena Endesfelder, Geschäftsführer Marco Köninger, Kellermeister Alexander Spinner, Ministerialdirigent Eckhard Engert.

Zurück