Tomi Ungerer, der weltbekannte Künstler aus dem Elsass, hat die Hex aus ihrem Einsiedlerdasein am Dasenstein erlöst. Jetzt darf sie wieder Weib sein, verführerisch, jung und kokett, und das tun, was ihr Wein mit den Menschen macht, die ihn trinken: die Sinne kitzeln, erfreuen und anregen, das Leben zu genießen.
Nach 1996 und 1998 gestaltete der Künstler 2008 zum dritten Mal ein ganz besonderes Wein-Etikett. Für den limitierten Spätburgunder Rotwein kreierte der Weltenbummler ein Kunstwerk, das die “Hex" in einer erotisch-partnerschaftlichen Form darstellt. Als Verführer wählte der Straßburger keinen geringeren als Pan, den Gott der Musik, des Tanzes und der Fröhlichkeit. Probleme, ein passendes Thema zu finden, hatte er auch dieses Mal nicht: “Die Darstellung der Hex vom Dasenstein bietet der Fantasie keine Grenzen", sagt er. Grenzen gibt es allerdings in der Flaschenmenge. Denn die Ungerer-Edition ist limitiert. Gerade einmal 3000 nummerierte Flaschen Spätburgunder Rotweins wurden mit dem Etikett versehen. Für Winzerkeller-Geschäftsführer Jürgen Decker ist die Zusammenarbeit mit dem renommierten Künstler ein idealer Weg, Kunst und Wein in einen harmonischen Einklang zu bringen. Und das mit einem besonderen Ziel: “Für uns ist diese Arbeit eine unglaublich gute Möglichkeit, die ursprüngliche Hex in die heutige Zeit hinüberzuretten", sagt er. Und noch etwas scheint mit der besonderen Symbiose gelungen: “Wir bieten ein außergewöhnliches Etikett und wollen mit unserem Spätburgunder zusätzlich etwas Besonderes bieten", so Decker. |